DU KANNST VIEL BEWIRKEN! - FÜR DEN AMAZONASWALD UND DAS KLIMA

4 Schritte zum nachhaltigen Handeln | damit Fleisch nicht den Amazonas-Urwald auffrisst

UNSER PLÄDOYER FÜR DEN URWALDSCHUTZ - KURZ UND BÜNDIG OHNE "SCHNÖRKEL":

Können WIR für den Erhalt des weltklimatisch sehr wichtigen Amazonas-Waldes etwas tun?

- WIR, also auch DU, können für den Erhalt des Amazonas Urwaldes etwas sehr konkretes tun.

Was können WIR für den Erhalt des Amazonas-Urwaldes machen?

1. Die Zusammenhänge erkennen.
2. Die Konsequenz aus den Zusammenhängen ziehen.
3. Neue Wege einschlagen in unserem Handeln.
4. Unseren Protest kundtun, wo immer es möglich ist.

1. Zusammenhänge
Fleisch ist in Deutschland mittlerweile zur billigen Massenware geworden.
Ein profitables Geschäft für Agrarkonzerne, das den täglichen Appetit auf Fleisch billig sättigen soll.
Derart billig wird produziert, dass Schweinefleisch sogar von Deutschland nach China ein Exportschlager ist.
Viel und billiger Fleischkonsum erfordert Massentierhaltung, die sehr oft qualvoll für die Tiere ist.
Massentierhaltung ist aber ohne Zufütterung von Soja-Futtermitteln nicht umsetzbar.
Für hohe Gewinne in der Fleischproduktion und niedrige Preise im Endverkauf wird billiges Soja eingeführt.
Deutschland bezieht über 80 % des importierten Soja aus Südamerika.
Im Jahr werden ca. 3,7 Mill. Rinder in Deutschland geschlachtet, 58 Mill. Schweine und 680 Mill. St. Geflügel.
Die EU und das südamerikanische Handelsabkommen MERCOSUR streben eine Agrar-Freihandelszone an.
Handelsprodukte in dieser Agrar-Freihandelszone sollen hauptsächlich Rindfleisch und Soja sein.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro ist ein Förderer der Agrarlobby.
Profit-"bedürftige" Großgrundbesitzer der Amazonasregion fühlen sich berufen viel Anbaufläche zu schaffen.
Sie brennen vielerorts großflächig Urwald ab, um Wald in Rinderweiden und Sojaanbauflächen zu verwandeln.
Daraus resultiert, dass für unser Billig-Fleisch auf dem Teller unter anderem der Amazonaswald brennt.

2. Konsequenz
- Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte aus Massentierhaltung.
- Nicht Masse sonder qualitative Klasse für die Ernährung wählen.

3. Neue Wege
- Nur noch Fleisch und andere tierische Produkte aus regionaler Bio-Landwirtschaft beziehen.
- Deutlich weniger Fleischprodukte konsumieren. Dies ist gesünder und nachhaltiger.

- Wenn tierische Produkte nur noch aus nachhaltiger Landwirtschaft konsumiert werden hat dies eine Signalwirkung auf die Agrarindustrie. Sie wird sich bemühen ihre Produktion darauf einzustellen, so gut es geht und so schnell wie möglich. Denn schließlich wird die Agrarindustrie nicht auf die guten Profite verzichten wollen.
- Nicht nur für den Naturschutz und Tierschutz, sondern auch für die Qualität der eigenen Ernährung ist es wichtig diesen Wege zu gehen.

4. Protest
- Protest für den Erhalt des Amazonas Urwaldes und der vielen anderen bedrohten Wälder auf unsere Erde.
- Die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft an ihre ökologische Verantwortung mit Nachdruck erinnern.
- Viele Wälder sind elementar wichtig für den Erhalt eines ausgewogenen Klimas auf unserer Erde.

Rob Herff interviewt Harald Schmidt zum Thema Amazonas-Urwald-Schutz + Tourismus:

https://www.amazonien.reisen/aktuelles.html

Wo brennt es in Amazonien und weltweit?
Satelitenbild der NASA (tagesaktuell):

https://firms.modaps.eosdis.nasa.gov/map/#z:14;c:-59.8,-3.7;t:adv-points;d:2019-09-10..2019-09-11;l:imagery,firms_viirs,firms_modis_a,firms_modis_t


Was meinst Du? Hat Massentierhaltung und der Konsum von Billigfleisch Auswirkungen auf die Vernichtung des Regenwaldes in Amazonien?
Ergebnis
E-Mail
Anruf